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„Apotheker finden in unserem Sortiment eine Vielzahl von Produkten, mit denen sie ihre Importquote erfüllen können.“ Dirk Oltersdorf
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Arzneimittelsicherheit hat bei EMRAmed oberste Priorität

EMRAmed vertreibt seit Jahrzehnten Originalmedikamente aus dem EU-Ausland zu attraktiven Preisen. Dabei entsprechen alle EMRAmed-Arzneimittel den Produkten, die von multinationalen Pharmakonzernen in Deutschland vertrieben werden, und unterliegen der ständigen Kontrolle der zuständigen Arzneimittel-Überwachungsstelle. Um die Sicherheit und Qualität der Medikamente sicherzustellen, arbeiten wir darüber hinaus seit Jahren eng mit vertrauensvollen Lieferanten in den EU-Ländern zusammen und führen Qualitätskontrollen durch, bevor die Markenarzneimittel an unsere Kunden ausgeliefert werden.

Investition in Sicherheit und Qualität

Das heutige Mutterunternehmen MPA-Pharma, das 1982 gegründet wurde, übernahm 1992 EMRAmed und führte den Arzneimittelvertrieb unter diesem Namen weiter. MPA-Pharma ist heute Dienstleister von EMRAmed und stellt EMRAmed die in Deutschland verkehrsfähigen Produkte zur Verfügung.

Mit dem Bau einer modernen Kühlhalle hat MPA-Pharma 2010 weiter in Sicherheit und Qualität investiert: Auf 1.000 Quadratmetern werden große Mengen an Medikamenten umverpackt, bei denen die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf. Zurzeit bereitet die Europäische Kommission eine Verschärfung der Transportbestimmungen für Medikamente vor – wir sind dank der Partnerschaft mit Logistikern, die temperaturgeführte Transporte durchführen, dafür bereits heute bestens gerüstet.

Schritt für Schritt: Der Weg eines EU-Arzneimittels

  • Schritt 1: RechercheMitarbeiter von MPA-Pharma suchen in Datenbanken nach Originalmedikamenten, die im europäischen Ausland zu günstigeren Preisen angeboten werden als in Deutschland. Die langjährige Erfahrung der Recherchespezialisten hilft dabei, wirtschaftlich interessante Produkte zu identifizieren.
  • Schritt 2: Verhandlung Ist ein interessantes Produkt gefunden, wird beim Großhändler im europäischen Ausland ein Referenzmuster bestellt und die Verfügbarkeit ermittelt, die von Produkt zu Produkt stark schwanken kann. Je größer das Sortiment der EMRAmed ist, desto interessanter ist es für die ausländischen Großhändler, nachfragestarke und wenig nachgefragte Produkte zu kombinieren.
  • Schritt 3: ZulassungMithilfe des Referenzmusters wird bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) in London die Zulassung für den Vertrieb in Deutschland für die Firma EMRAmed beantragt. Bei nationalen Zulassungen ist das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArm) zuständig. Dieses Verfahren stellt sicher, dass Importmedikamente den gleichen Zulassungsbestimmungen unterliegen wie deutsche Produkte – und damit genauso sicher sind.
  • Schritt 4: GestaltungGrafiker entwerfen für das EU-Arzneimittel eine deutschsprachige Verpackung und einen deutschsprachigen Beipackzettel.
  • Schritt 5: TransportIm Auftrag von MPA-Pharma holt der Logistiker Frigo-Trans die Medikamente beim Großhändler im EU-Ausland ab und bringt sie nach Deutschland. Der Spediteur verwendet dazu temperarturgeführte Transporter, damit die Kühlkette bei temperaturempfindlichen Medikamenten nicht unterbrochen wird.
  • Schritt 6: UmverpackenNachdem die EU-Arzneimittel in Osterburg in Sachsen-Anhalt eingetroffen sind, versehen unsere Mitarbeiter sie mit den zuvor eigens für die Arzneien gestalteten und produzierten Verpackungen.
  • Schritt 7: QualitätskontrolleDie Markenarzneimittel durchlaufen vom Wareneingang bis zum Warenausgang viele Qualitätsprüfungen und Kontrollen. Der Weg des Arzneimittels wird darüber hinaus für mögliche Nachfragen dokumentiert. So stellen wir sicher, dass die Kunden stets nur einwandfreie und qualitativ hochwertige Produkte bekommen, auf die sie sich voll und ganz verlassen können.
  • Schritt 8: AngebotSobald die Medikamente neu verpackt sind und ihre Qualität geprüft ist, nimmt unsere Vertriebsabteilung die Arznei in das Angebot des Unternehmens auf. Dazu veröffentlichen die Mitarbeiter die neuen Produkte und deren Preis in der IFA-Datenbank, wo deutsche Großhändler und Apotheker sämtliche Arzneimittel – auch die EU-Arzneimittel – finden und später auch bestellen können.
  • Schritt 9: LieferungDie täglichen Bestellungen von Pharmagroßhändlern und Apothekern werden am gleichen Tag dem Logistiker Thermomed übergeben, der innerhalb von 24 Stunden die Sendungen bundesweit zustellt.
  • Schritt 10: VerkaufMit der Abgabe von EU-Arzneimitteln können Apotheker die erforderliche Importquote erfüllen und helfen auf diese Weise dem deutschen Gesundheitssystem, Kosten zu sparen. Auch Kunden schätzen die Arzneien aus dem EU-Ausland wegen ihres günstigen Preises und weil sie zum Teil weniger zuzahlen müssen. Trotz des langen Weges, den sie zurückgelegt haben, sind die Importarzneimittel deutlich günstiger als die von multinationalen Konzernen in Deutschland vertriebenen Produkte – bei identischem Wirkstoff.